Navigation
| Startseite |
| Mensch zuliebe |
Tier zuliebe
- - |
| Selbstauskunft |
| Pflegestellen-Info |
| Pflegenstellentagebücher |
| Patenschaften |
| Oft gestellte Fragen (FAQ) |
| Reiseberichte |
| Über den Verein |
| Links |
| Forum |
| Vereinsflyer |
Neue Beiträge
Für Mitglieder
| Rosie (and friends) on tour - 24./25.01.09 |
|
|
|
Huston, wir haben ein Problem...Nach den Schreckensnachrichten von Anfang Januar (drei Welpen im Außenzwinger, ein kleiner Hund erfroren, die Schäferhündin Antje aus ungeklärten Gründen gestorben, Rosie tragend) hat bei uns eine hektische Aktivität eingesetzt.
Die Welpen
(Coco, Chanel
und Minnie)
und zwei Kleinsthunde
(Mücke
und Luna)
wurden aus dem Tierheim geholt und in Notquartiere (bei Alexandra in
der Auffangstation und bei Anna, einer Pflegestelle im Kamien
Pomoroski) unterbracht.
Unser Hilferuf nach Decken und Ausstattung für das geplante Welpenhaus wurde ebenfalls gehört und eine beständige "Paketflut" brach über Martin Falk ( www.das-besondere-tier.de ) - der uns Lagerfläche für Sachspenden zur Verfügung stellt - herein. Außerdem haben wir noch eine umfangreiche Futterspende erhalten, die schnellstens zu Opa Zerbe mußte - seine derzeit 21 Hunde haben einen gesunden Appetit: unsere letzte Lieferung vom 26.12. war schon wieder alle. AbfahrtAm 24.01. ging es dann morgens mit einem bis unter das Dach vollbepackten Viano (den uns Martin Falk zur Verfügung gestellt hat), los. in der Mitte waren zwei "Schichten" Futter gestapelt, unten das Futter für Alexandra und das Tierheim, oben für Opa Zerbe. Hinten dann die vielen Pakete mit Decken, Bettwäsche, Schlafsäcken, Welpengeschirren, Hundespielzeugen, etc. - die uns erreicht haben.![]() Bei Opa ZerbeJana hat den bis zur Beladegrenze bepackten Wagen sicher zu Opa Zerbe gesteuert. Gott sei Dank waren nicht nur die Autobahnen eis- und schneefrei, sondern auch die "Schleichwege" auf der Halbinsel Wolin. Gegen 12.00 Uhr waren wir dort und konnten einem sichtlich erleichterten Opa Zerbe die reichliche Futterspende übergeben.
Nachdem er für seine Schützlinge nun erst einmal wieder Futter hat, bat er dann darum, ob wir jetzt auch für ihn etwas besorgen können: er hätte gerne eine neue Trainingshose und warme, lange Unterhosen. Den Wunsch gebe ich hiermit gerne weiter - wer also etwas Passendes hat und Opa Zerbe zukommen lassen möchte, kann es uns zuschicken. In der Auffangstation
Weiter ging es zu Alexandra in die Auffangstation. Bei der Ankunft rutschte uns das Herz in die Hose - nicht das übliche ohrenbetäubende Hundegebell, nur ein einsamer Boris meldet uns an. War etwas Schlimmes passiert? Wo waren Saba, Charly, Zorro, Benny, Leo und Misiek, die sonst immer sofort an der Pforte standen und sich über uns freuten?
Luna
Minnie
Im Tierheim
Im Tierheim erwartete uns dann das befürchtete, aber gewohnte Bild: neue Hunde und alte Bekannte, alle zusammen auf nassem Beton stehend, bellend und jaulend. Die einen aufgeregt, die anderen verschreckt in ihren Hütten versteckt... Kleiner, dreijähriger Rüde in seiner Hütte
Lino, vierjähriger Jagdhund-Mix
Manne, junger Schäfi-Mix Rüde
Auf der Rückseite der Zwingeranlage erwartete uns dann ein Elendsbild. Kurz nach Neujahr ist das Herrchen zweier alter Hunde verstorben und die beiden wurden aus der Wohnung ins Tierheim geschafft. Obwohl es Rüde und Hündin sind, haben es die Pfleger nicht übers Herz gebracht die beiden zu trennen. Trotzdem leiden die beiden Alten sehr, Futter verweigern sie seit gut drei Wochen fast komplett - wenn wir hier nicht schnell einen Platz finden, ist ein schlimmes Ende absehbar:
Und dann ging es mit schlechten Nachrichten weiter. Eher durch Zufall entdeckten wir eine trächtige Schäferhündin - die Pfleger hatten es bisher noch nicht bemerkt. Zu guten Letzt war dann nicht Jule (wie vorher angekündigt) tragend, sondern die im gleichen Zwinger sitzende Kiki:
Bei Anna
Auf Alexandras Bitten hin sind wir auf dem Rückweg nach Kamien Pomorski noch bei Anna, ihrer einzigen echten Hilfe im Ort, vorbeigefahren. Anna hatte sich Anfang Januar spontan bereit erklärt Minnie aufzunehmen und übernimmt jetzt, nach Minnies Ausreise, Luna. Außerdem kümmert sich Anna um verwilderte Katzen. Drei davon hatte sie als "Überraschungsgeschenk" für Alexandra bereits bereitstehen... Anna - unsere erste Pflegestelle in Kamien
Heimweg
Durch den unerwarteten Besuch bei Anna war es doch später geworden als ursprünglich geplant. Bei Alexandra hieß es dann Mücke aus Mareks Armen zu befreien, Coco und Minnie in ihre Transportboxen zu verfrachten, alle Unterlagen noch einmal zu kontrollieren und dann zügig, aber mit möglichst wenig Geruckel den Heimweg anzutreten. |
| < zurück | weiter > |
|---|














