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Die Schutzgebühr dient zwei Zwecken:
Einerseits soll sie sicherstellen, daß niemand "billig" an Tiere herankommt, um diese dann weiterzuverkaufen.
Andererseits deckt die Schutzgebühr einen Teil unserer Ausgaben für das Tier (Impfung, Mikrochip, EU Heimtier-Paß, Tierarztkosten, ggfls. Kastrationskosten, Transportkosten, etc.).
Höhe und Zahlungsweise der Schutzgebühr
Über die Höhe der Schutzgebühr kann nicht verhandelt werden, sie beträgt immer 250,- Euro bei erwachsenen unkastrierten Hunden, 280,- Euro bei erwachsenen kastrierten Hunden, Senioren - Hunde ab 8 Jahre nach Absprache, 300,- Euro bei Welpen und 120,- Euro bei Katzen und ist vor Übergabe des Tieres auf das Vereinskonto zu überweisen! In Ausnahmefällen kann in Bar bezahlt werden - eine Quittung wird selbstverständlich ausgestellt.
Den folgenden Text über Schutzgebühren verwenden wir mit freundlicher Genehmigung von Frau Cordula Lützenkirchen (www.tierfreunde-rheinland.de). Der Text wurde ein wenig auf unsere Situation abgeändert.
Ein paar Worte zur Schutzgebühr...
Der Wert eines Lebewesen ist mit keinem Geld der Welt aufzuwiegen, man kann aber mit der anfallenden Schutzgebühr dem Tierschutz-Vermittler für seine Arbeit, Mühe und seine vielen, entstandenen Kosten versuchen zu entschädigen...
Dies ist der kleinere Beitrag der Tierschutzseite, aber er hilft uns auch, weiter zu machen...
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Die allgemeine Schutzgebühr dient grundsätzlich dazu:
- unsere Vermittlungshunde vor dem Missbrauch durch Tierhändler, die an Versuchslabors verkaufen, zu schützen. Die Schutzgebühr ist deshalb immer "höher", als die Kaufgebühr der Versuchslabors, so dass sich ein Tierhandel mit unseren Vermittlungstieren nicht lohnt...
- unsere Grundkosten einigermaßen zu decken (Freikauf aus der Tierheim, Impf- und Transportkosten). Die Kosten sind leider aber grundsätzlich nicht gedeckt, so dass wir auch unser privates Geld immer wieder dazu "buttern" müssen, um überhaupt weitermachen zu können...wer kann bei traurigen Hunde- und Katzenaugen, die sagen: "...nimm mich doch mit...", NEIN sagen? Wir nicht...
- evtl. kranke Tiere beim Tierarzt vorzustellen und behandeln zu lassen...diese Kosten sind ernorm und bringen uns manches Mal an den Rand des Ruins.
- Hündinnen und evtl. auch Rüden sowie Katzen und Katzer bei Bedarf kastrieren zu lassen...
- Futter- und Unterbringungskosten für unsere Pflegestellen in Polen, die kaum selbst genug zum Leben haben
- evtl. Spezial-Anschaffungen für besondere Hunde und Katzen zu decken...
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Wir nehmen ja nicht nur junge, süße, gesunde Hunde und Katzen...nein, auch alte, gebrechliche und teils kranke Tiere und auch trächtige Hündinnen und Katzen werden durch uns gerettet, liebevoll beherbergt (meistens bleiben diese Kandidaten sehr, sehr lange in der Pflegestelle und verursachen enorme Kosten), kompetent gehegt & gepflegt und immer tierärztlich versorgt.
Ein Tier aus dem Ausland ist immer ein "Überraschungsei", das wir erst zu Hause richtig kennenlernen und dann entsprechend versorgen können. Meistens "alt und krank" oder ein unerwünschter Wurf Welpen, immer verwurmt, mit Infektionen, muß von uns erstmals tierärztlich durchgecheckt, behandelt und lange beherbergt werden, bevor auch diese in die Vermittlung kommen.
Die Schutzgebühr ist also eine Mischkalkulation aus allen anfallenden Kosten, junger und alter, gesunder und kranker Tiere, mit der wir uns einigermaßen über Wasser zu halten versuchen.
Schön und vielen Dank, daß Sie uns jetzt verstehen...
Cordula Lützenkirchen
Quelle: http://www.tierfreunde-rheinland.de/schutzgebuehr.htm
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