Mit Alexandra Guttmann, die in der Nähe von Kamien Pomorski ( Polen ) einen alten Bauernhof besitzt,  haben wir eine Tierschutzpartnerin gefunden, wie man sie sich besser nicht wünschen kann.

Auf dem Hof leben 13 Haflinger, die teilweise auch ihr Gnadenbrot erhalten – die Kuh Dunja, ein Gänsepärchen, Schweine, eine große Vogelvoliere, Meerschweinchen, Katzen und auch Alexandras eigene Hunde – Benny und Saba.

Wer jetzt denkt Alexandra ist eine wohlhabende Frau, die ihr Hobby zum Beruf gemacht hat, der hat weit gefehlt.

Sie ist eine supernette junge Frau, die alleinstehend mit ihren drei kleinen Kindern, am Rande des Existenzminimums, den ganzen Hof bewirtschaftet und den Tierschutz stemmt.

Als wäre das nicht schon genug und für die meisten von uns kaum zu bewältigen, geht sie auch noch in eine polnische Fabrik schuften, für 50,- Zloty am Tag, das sind umgerechnet ungefähr 14,- Euro !

Leider sind viele Bilder nicht mehr vorhanden.


Alexandras Hof.


Das ist Alexandra, bei einem Dorffest durften die Kinder auf ihrem Haflinger reiten.


Ein besonderes Anliegen sind ihr (und natürlich auch uns) die alten, kranken und wahrscheinlich ihr ganzes bisheriges Leben schwer geschundenen Hunde.

Wie z.B. Zorro, ein uralter Schäferhund .

Er irrte an Ostern 2008 sichtlich krank und zu Tode erschöpft im Ort herum und ließ sich nicht einfangen. Nach einer Woche hat er jedoch beschlossen, doch auf den Hof zu ziehen und stand einfach da.

Er war in einem erbärmlichen Zustand, so abgemagert, daß er kaum noch stehen konnte, aus seinen Ohren lief Blut und Eiter, sein Hals war ohne Fell und voll mit blutenden Wunden – wahrscheinlich hing er zeitlebens an einer Kette.

Wir dachten nicht, daß er durchkommt und rechneten noch am selben Tag mit seinem Tod.


Zorro bei seiner Ankunft.

Zum Glück weit gefehlt, Zorro hat sich prächtig erholt, genießt sein Leben in vollen Zügen, es ist eine Freude ihn zu sehen.

An eine Vermittlung ist bei Zorro nicht mehr zu denken, er ist mindestens 12 Jahre alt und das Zipperlein plagt ihn arg, seine schlechte Haltung kann auch die größte Tierarztkunst nicht mehr wettmachen – so kann er seinen Lebensabend aber zufrieden, glücklich satt und geliebt genießen.

Zorro, alter Schäferhund in der Auffangstation


Ein weiteres Beispiel ist der alte Alex, der leider nicht so viel Glück hatte.

Bei einem Besuch in dem von uns betreuten Tierheim fand Alexandra ihn und nahm ihn einfach mit. Auch er ein uralter Kettenhund, der zudem noch blind war. Der sofortige Besuch beim Tierarzt machte aber keinen großen Mut – Alex hatte wahrscheinlich einen Schlaganfall erlitten und hatte zudem noch Krebs.

Von gedankenlosen, brutalen Menschen herzlos zum Krepieren ins Tierheim entsorgt, hatte er leider nur noch 10 Tage zu leben (wahrscheinlich die schönsten in seinem Leben).

Still und leise wie er gekommen war, verließ er uns wieder.

Alexandra hat erneut einen alten Hund aus dem Tierheim geholt und betreut außerdem noch unsere Hunde, die zur Vermittlung stehen, noch ihre Quarantäne absitzen oder auf eine Pflegestelle in Deutschland warten.

Wir müssen ganz dringend bauliche Maßnahmen ergreifen, damit sie die Hunde besser versorgen oder trennen kann, wenn noch eine Quarantäne von Nöten ist. Es müssen Zäune ausgebessert und neu gebaut werden, ganz dringend müssen zwei bis drei Zwinger gebaut werden, wir haben wenig Futter und die Tierarztkosten fressen uns bald auf.

WIR BRAUCHEN HILFE !

Ganz dringend benötigt werden

  • Geldspenden, um die benötigten Baumaterialien kaufen zu können.
  • Futterspenden, oder Geldspenden, um Futter kaufen zu können.

Eine große Hilfe ist uns dabei Martin Falk in Bergfelde / Berlin.

Er hat uns in der Vergangenheit schon mehr als großzügig unterstützt, leiht uns auch mal seinen großen Transporter, usw.


Da wir seit kurzem auch das von uns betreute Tierheim mit Futterlieferungen unterstützen, um die zum größten Teil dramatisch abgemagerten Hunde endlich satt zu bekommen, haben wir einen permanenten Futtermangel.

Für den Sommer haben wir wieder einen Baueinsatz bei Alexandra geplant – dafür suchen wir noch händeringend Helfer.

Es müssen Zäune errichtet bzw. ausgebessert werden und die dringend benötigten Zwinger gebaut werden.

Wer hat Lust und Zeit und gute Nerven, um uns dabei zu helfen?