Durch unseren Kalenderverkauf unter dem Motto


„Isolierte-Hütten für unsere Hunde im Tierheim in Polen“ und


2 großzügigen Spenden,


haben wir es geschafft und konnten insgesamt

15 neue, gut isolierte Hundehütten

in unser Partnertierheim nach Polen bringen lassen.

 

hundehuetten6.jpg

 

 

 

 

 

 

 

Gott sei Dank hatte unser „Schreiner“ nicht nur 10 Hütten gefertigt wie wir eigentlich bestellt hatten, sondern hat noch 5 weitere vorgefertigt. Nach dem Motto: Man weiß ja nie!!!!

Und dann kam der Stolperstein = Transport

Es war ein logistischer Kraftakt, die fertigen Hundehütten nach Polen zu schaffen, was einem Abenteuer gleicht. Der LKW aus Berlin, der eigentlich fahren sollte, hatte einen Achsschaden und die Reparatur lohnte sich für ihn nicht mehr - Totalschaden. Also haben wir in Polen nach einer Möglichkeit für den Transport gesucht. Ein Tierheimpfleger hat einen Freund mit einem kleinem LKW und Anhänger, dieser stellte sich aber als zu klein raus. Ok, die Suche ging weiter. Ein neuer Fahrer mit LKW wurde in Polen gefunden, der Termin musste dann dreimal verschoben werden, da ja in Berlin und in Polen immer wieder das Wetter oder andere Aufträge dazwischen kamen. Einen Tag vor dem festgesetzten Termin kam dann die Schreckensnachricht: Der LKW ist bei –35 Grad mit einem Motordefekt mitten in Polen Schach matt gesetzt wurden und die Reparatur könnte Tage dauern. Da aber unsere Hundehütten ja auch nicht gerade wenig Platz in Anspruch nahmen, musste innerhalb von Stunden eine andere Lösung bzw. Transportmöglichkeit her. Der Wettlauf mit der Uhr begann.

Unsere Übersetzerin M. hat durch einen Tipp einen Lkw-Fahrtenpool ausfindig gemacht. Hier melden sich Firmen, die verschiedene Strecken fahren und von A nach B noch Ladung dazu nehmen können. Wir hatten Glück, eine Firma hatte am nächsten Tag noch Platz eine Ladung von Berlin mit nach Polen in die Nähe unseres Tierheim mitzunehmen. Leider war es schon später Abend und die Firma erst am nächsten Morgen ab 8 Uhr wieder erreichbar. Unsere Dolmetscherin hat dann am anderen Morgen dort angerufen und nach dem Platz für unsere Hundehütten gefragt. Die Antwort: Der Platz auf dem LKW wäre da, aber nur gegen Vorkasse. Uns rannte die Zeit davon und wir kamen alle ins Schwitzen. Hatten wir doch 100 % zugesagt, dass die Hütten an dem Tag abgeholt werden!!!

Unsere Dolmetscherin, die unermüdlich für unsere Hunde kämpft, hat dann noch einmal mit der Firma telefoniert und auf die Dringlichkeit der Hundehütten für unser Tierheim hingewiesen. Dort herrschten Temperaturen um die –35 Grad und die Hunde warteten doch schon so lange auf die Hundehütten. Gott sei Dank hat die Firma ein Einsehen gehabt und uns den Transport der Hütten für diesen Tag zugesagt. Die Auslieferung könnte aber erst am darauf folgenden Tag stattfinden, wenn das Geld auf dem Konto eingegangen ist und die andere Ladung ausgeliefert worden ist. OK, wir konnten jetzt nur noch Beten und Hoffen, dass nichts mehr dazwischen kommt.

Die Übernahme und das Einladen der Hundehütten hat dann auch mit einiger Verspätung noch am selben Tag geklappt und wir hofften, dass auch auf dem Transportweg und der Auslieferung am nächsten Tag alles gut über die Bühne geht. Und das Beten und Hoffen hatte sich gelohnt. Der LKW brachte am anderen Tag die 15 Hundehütten ins Tierheim, wo die Pfleger nicht schlecht staunten.

 

hundehuetten2.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

hundehuetten3.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hatte doch unser Schreiner und sein Team noch die Hundehütten mit Sach- und Kleiderspenden gefüllt!!!

 

hundehuetten4.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir waren alle fix und fertig und um einige graue Haare reicher. Aber wir sind super glücklich, dass auch das Thema Hundehütten erst einmal ad acta gelegt werden kann. So viel Aufregung und Verwicklungen von unglücklichen Begebenheiten brauchen wir in nächster Zeit nicht mehr. Auch wenn die Transportkosten ein Loch in unsere schmale Kasse gerissen hat und der Kalenderverkauf nicht das erhoffte Geld eingebracht hatte, so sind wir trotzdem stolz und glücklich, dass unsere Hunde jetzt neue Hundehütten haben und wir uns endlich an die Planung des Hundehauses machen können. Aber davon später mehr, das ist ein anderes Kapitel.

Ein ganz herzliches Dankeschön geht an:

- unseren Schreiner und sein Team, für die Geduld mit uns, das Anfertigen der wirklich tollen Hundehütten, die Sachspenden, von denen wir auch nichts wussten und der tollen Zusammenarbeit.
- an alle Zweibeiner, die einen oder mehrere Kalender von uns gekauft haben
- an unser Mitglied Margot, die trotz ihrer großen Trauer an unsere Hunde gedacht hat
- an S. C., die sich nicht nehmen lassen hat uns auch hier zu unterstützen
- an unsere Dolmetscherin, die die Übersetzung machte und den Transport organisierte
- und an alle anderen, die uns mit Spenden für unser Projekt Hundehütten unterstützt haben.


Ohne Euch wäre das alles nicht möglich gewesen!

D A N K E im Namen unserer Hunde und dem Tierheimteam in Polen!

 

dankem.jpg