Wie können wir verhindern, das so viele verstörte, ängstliche, gerade neu angekommene Tierschutzhunde ihren neuen Besitzern weglaufen?

Ich habe mal ein paar Gedanken zusammengefaßt:

  • Ein Ableinen sollte erst erfolgen, wenn eine Bindung sowie ein zuverlässiges Kommen erreicht ist.
  • Unbedingt Geschirr benutzen! Web Master Harness oder Puppia Pet Dog Harness Geschirre für kleine Hunde zu empfehlen, falls sich die Hunde schnell rauswinden. Plus Halsband und beides mit einem Band verbinden.
  • Zuerst kurze Wege, schnell wieder nach Hause gehen. Sehr aufmerksam sein!
  • Zuhause kaum Anforderungen stellen, sondern vor allem Ruhe und Geborgenheit geben. Sicheren Platz anbieten, auf den sie sich zurückziehen können.
  • Manchmal hilft ein Band, das am Geschirr befestigt ist, damit der Hund nicht eingefangen werden muss.
  • Stabile Leinen , die funktionsfähig sind.
  • Keine Sprühhalsbänder benutzen oder andere erschreckende, eindämmende Maßnahmen ergreifen, wie plötzliches Schreien oder Rucken.
  • Keine Flexileine benutzen! Viele Hunde sind durch die Panik ums Leben gekommen, wenn sie vor dem ratternden Plastikteil davonliefen.
  • Oder später, wenn der Hund etwas eingewöhnt ist, den Griff der Flexileine mit einer festen Verbindung am Handgelenk befestigen.
  • Vorausschauend gucken, den Hund keinen bedrängenden Situationen aussetzen. Fremde Menschen oder auch Hunde fernhalten.
  • Ein besonderes Augenmerk auf spielende Kinder haben, da sie schnell sind und unberechenbare Bewegungen machen.
  • Auf die Körpersprache des Hundes achten und seine Gefühle sehr ernst nehmen.

Gerettet ist ein Tierschutzhund erst dann, wenn er durch Sicherheit und Einfühlvermögen, Vertrauen zu seinen Menschen gefunden hat.

Ganz wichtig ist es, daß erfahrene Pflegestellen diese Hinweise an die zukünftigen Besitzer weitergeben.

Hier noch ein hilfreicher Link zum Thema: http://www.hundentlaufen.de/